Objektive Daten
Ausführungen, Gebühren, Kontrakte und realisierter P&L bilden die überprüfbare Grundlage.
EagleEye Trading Journal
In Entwicklung · Erhältlich ab 01.10.2026Ein Kontoauszug zeigt, was passiert ist. Das EagleEye Trading Journal hilft zu verstehen, warum. Es verbindet objektive Brokerdaten mit Planung, Management, Kursverlauf, Screenshots, Reflexion, Emotionen und Statistik.

Der Gewinn zeigt, was passiert ist.
Das Journal hilft zu verstehen, warum.
Aus einzelnen Trades entsteht eine persönliche Wissensbasis.
Mehr als Gewinn und Verlust
War die Idee gut? War der Einstieg regelkonform? Wurde der Trade sinnvoll gemanagt? War der Ausstieg geplant oder emotional? Funktioniert ein Setup wirklich besser als ein anderes - oder fühlt es sich nur so an? Ein klassischer Kontoauszug kann diese Fragen nicht beantworten.
Das EagleEye Trading Journal ergänzt die tatsächlichen Ausführungs- und Gebührendaten um genau die Informationen, die nur der Trader selbst kennen kann. So wird ein Trade nicht als einzelne P&L-Zahl archiviert, sondern als nachvollziehbarer Prozess: von der Planung über die Ausführung und das laufende Management bis zur Reflexion und späteren statistischen Auswertung.
Erst wenn Ergebnis, Prozess und Verhalten gemeinsam betrachtet werden, lässt sich ein sauber ausgeführter Verlust von einem zufälligen Gewinn unterscheiden.
Ausführungen, Gebühren, Kontrakte und realisierter P&L bilden die überprüfbare Grundlage.
These, Trigger, Risiko, Management und Ausstieg erklären den Weg zum Ergebnis.
Statistiken zeigen, welche Setups, Märkte, Zeiten und Verhaltensweisen tatsächlich tragen.
Was das Journal erfasst
Jeder Trade wird zu einem strukturierten Datensatz, der finanzielle, technische, prozessuale und emotionale Aspekte miteinander verbindet.
| Datenbereich | Was erfasst wird | Was daraus erkennbar wird |
|---|---|---|
| Brokerdaten | Ausführungen, Mengen, Preise, Gebühren, Währungen, Kontrakte und realisierter P&L | Das tatsächliche Nettoergebnis und der vollständige Positionszyklus |
| Strategie & Struktur | Instrumenttyp, Richtung, Legs, Strikes, Verfall, Multiplikator und erkannte Grundstrategie | Welche Konstruktionen und Märkte dauerhaft zum eigenen Stil passen |
| Planung | Setup, These, Trigger, Technik, Kontext, Risiko, Ziel und Ausstiegsplan | Ob der Trade vorab klar definiert und reproduzierbar war |
| Management | Datierte Verlaufsstände, Kurs-Snapshots, Handlungen und Begründungen | Welche Eingriffe geholfen oder geschadet haben |
| Kurskontext | Basiswert-Historie, Einstiegs- und Ausstiegsminute, Stop, Break-even und Ziel | Wie gut Timing, Kursraum und Risikopunkte gewählt waren |
| Verhalten | Ruhe, Fokus, FOMO, Stress, Geduld, Disziplin, Reue und weitere Faktoren | Welche mentalen Zustände Ergebnis und Regeltreue beeinflussen |
| Reflexion | Prozess-, Einstiegs- und Ausstiegsqualität, Regeltreue und Nachbetrachtung | Ob finanzielles Ergebnis und Ausführungsqualität übereinstimmen |
| Statistik | Kennzahlen, Filter, Ranglisten, Equity, Drawdown und Drill-down | Wo ein persönlicher Edge belastbar sichtbar wird |
Interactive Brokers
Das Journal übernimmt verfügbare Brokerdaten, ohne den Handel selbst zu beeinflussen. Unklare Fälle bleiben sichtbar, statt durch scheinbar präzise Annahmen verfälscht zu werden.
Die Anwendung besitzt keine Orderfunktion, verändert keine Orders und sendet keine Kauf- oder Verkaufsaufträge. Sie liest verfügbare Ausführungen und Gebühren; bei offenen Positionen können Kurs-Snapshots und Basiswertdaten ergänzt werden.
Historische Aktivitäts- und Flex-Berichte im CSV- oder XML-Format können für Aktien, Futures, Aktien- und Indexoptionen sowie Futuresoptionen importiert werden - sofern diese Berichte noch vorliegen oder von IBKR bereitgestellt werden.
Eröffnungen, Nachkäufe, Anpassungen, Teilverkäufe und Schließungen werden über den tatsächlichen Positionsverlauf je Kontrakt verbunden. Eindeutige Fälle können automatisch zugeordnet werden; Mehrdeutigkeiten bleiben als Prüffall sichtbar.
Trade- und Strategieerkennung
Aktie, Future, Einzeloption oder mehrbeinige Strategie: Das Journal erkennt die Struktur aus den Brokerdaten und bereitet verbreitete Grundstrategien vor.
Bei Optionen berücksichtigt die Erkennung Put oder Call, Strike, Verfall, Richtung, Menge, Multiplikator und Währung. Long Call, Long Put sowie gängige vertikale Debit- und Credit-Spreads können vorausgewählt werden. Bei offenen Optionspositionen stehen Verfall, Spreadbreite und sämtliche Legs direkt oberhalb des Charts.
Für eindeutige Konstruktionen berechnet das Journal den Break-even am Verfall aus Ausführungspreisen, Mengen, Multiplikatoren und Gebühren. Teilverkäufe sowie Debit- und Credit-Strukturen fließen ein. Besitzt eine Strategie mehrere Break-even-Punkte, wird sie nicht auf einen erfundenen Einzelwert reduziert.
„Offene Trades“ zeigt tatsächlich laufende Positionen. „Zu bearbeiten“ sammelt importierte oder bereits geschlossene Trades, denen noch wichtige Angaben fehlen. „Alle Trades“ enthält die gesamte Historie. Ein Trade kann wirtschaftlich geschlossen sein und trotzdem auf seine Reflexion warten - genau deshalb bleiben Positionsstatus und Bearbeitungsstatus getrennt.
Aus Prozentangaben für Risiko und Ziel entstehen Geldbeträge in der jeweiligen Trade-Währung. Das geplante Chance-Risiko-Verhältnis wird aus Ertrag und Maximalrisiko berechnet. Damit ist vor dem Einstieg sichtbar, ob die Idee zur eigenen Risikologik passt.

Während der Position
Der Marktverlauf allein erklärt nicht, warum ein Ergebnis entstanden ist. Entscheidend ist, was der Trader währenddessen getan oder bewusst nicht getan hat.
Eine geteilte Arbeitsansicht verbindet Trade-Liste, Vertragsdaten, Kennzahlen und Basiswert-Chart. Checkliste und Fortschrittsbalken zeigen, ob die wichtigen Statistikfelder vollständig sind oder spätere Auswertungen durch Lücken geschwächt würden.
Datierte Verlaufsstände speichern Entwicklung, optionalen Referenzpreis und Notiz. Managementhandlungen wie Stop nachziehen, Break-even, Risiko reduzieren, Scale-out, Scale-in, Rolling, Hedging, Anpassung oder bewusst unverändert halten werden mit Zeitpunkt und Begründung erfasst.
Für offene Positionen können ausschließlich die zugehörigen Legs abgefragt werden. Daraus berechnet das Journal die aktuelle Entwicklung einschließlich Gebühren und legt einen datierten TWS-Verlaufsstand an. Bei gleichgewichteten Spreads lässt sich zusätzlich der kombinierte Netto-Spreadpreis speichern.
Die dynamische Verfallstabelle analysiert fünf fallende Szenarien, den unveränderten Basiswert und fünfzehn steigende Szenarien. Die Schrittweite ist zwischen 0,1 und 20 Prozent wählbar.
Kursverlauf und Bilder
Der Basiswert-Chart arbeitet mit echter IBKR-Tageshistorie. Für Einstiegs- und Ausstiegsminute wird ein historischer 1-Minutenkurs verwendet; eine nicht verfügbare Tickgenauigkeit wird nicht behauptet.
Stop, Break-even und Ziel erscheinen als getrennte Linien. Bei abgeschlossenen Trades gliedert sich der Verlauf in eine Phase vor dem Einstieg, die tatsächliche Haltedauer und einen gleich großen Zeitraum nach dem Ausstieg. So wird sichtbar, ob der Einstieg zu früh, der Stop zu eng oder ein sinnvoller Trend zu früh verlassen wurde.
Ausgangslage, Idee und sichtbare Chartstruktur sichern.
Ausführung und erste Marktreaktion dokumentieren.
Wichtige Anpassungen und Veränderungen festhalten.
Ergebnis und weiteren Kursverlauf vergleichbar machen.
Jede Aufnahme bleibt eindeutig dem Trade und ihrer Phase zugeordnet. Dadurch lässt sich die tatsächlich gesehene Marktsituation später zuverlässig mit der Planung und dem Ergebnis vergleichen.

Abschluss und Reflexion
Ein regelkonformer Verlust kann ein guter Trade sein. Ein zufälliger Gewinn kann dagegen aus einem schlechten Prozess entstehen. Das Journal bewertet deshalb nicht nur den Kontostand.

Nach dem Schließen öffnet der Trade automatisch in „Abschluss und Reflexion“. Dort werden tatsächlicher Ausstiegsgrund, technische Nachbetrachtung sowie Prozessnote, Einstiegsqualität, Ausstiegsqualität und Regeltreue ergänzt - jeweils unabhängig vom finanziellen Ergebnis.
Vor dem Einstieg lassen sich Ruhe, Überzeugung, Fokus, Müdigkeit, FOMO, Stress und Geduld festhalten. Während des Trades werden Disziplin, Stress und Eingriffsdrang bewertet. Danach folgen Zufriedenheit, Reue, Impulsivität, möglicher Revenge Trade und eine emotionale Freitextnotiz.
Wird in der Statistik vollständig ignoriert und verfälscht ältere oder unvollständige Trades nicht.
Nur bewusst gewählte Werte fließen in die Emotionsauswertung ein.
Hohe Werte sprechen für förderliche Bedingungen.
Hohe Werte machen mögliche Belastungsmuster sichtbar.
Emotionen werden nicht erfasst, um den Trader zu beurteilen. Sie werden erfasst, um wiederkehrende Bedingungen sichtbar zu machen.
Persönlicher Edge-Finder
Finanzielle Ergebnisse werden mit Setup-, Prozess-, Zeit- und Verhaltensdaten verbunden. Auffälligkeiten können per Doppelklick bis zu den zugrunde liegenden Trades zurückverfolgt werden.
Welche Setups liefern nicht nur eine hohe Trefferquote, sondern auch den besseren Erwartungswert und Profitfaktor?
Welche Strategien funktionieren in Long- und Short-Richtung unterschiedlich gut?
Welche Basiswerte, Instrumenttypen, DTE-Gruppen oder Zeitebenen passen zu meinem Stil?
An welchen Wochentagen, Monaten oder Einstiegszeiten entstehen starke oder schwache Ergebnisse?
Wie unterscheiden sich regelkonforme Trades von Grenzfällen und klaren Regelverstößen?
Welche Wirkung haben FOMO, Müdigkeit, Stress, Fokus, Geduld, Disziplin oder impulsives Handeln?
Verändert der Ort der Planung oder des Managements meine Ergebnisse?
Welche Managementhandlungen verbessern Trades - und welche Eingriffe zerstören einen guten Plan?

Dashboard
Die Startseite verdichtet die wichtigsten Informationen, ohne die Detailanalyse zu ersetzen. Tages-, Wochen- und Monatsergebnisse bleiben je Währung getrennt und führen bei Bedarf direkt zu den zugehörigen Trades.

Monats- und Jahresansicht, Tages-, Wochen- und Monatssummen sowie direkte Navigation zu den Trades.
Die letzten zwanzig geschlossenen Trades wahlweise in USD oder EUR - ohne irreführende Währungsmischung.
Trefferquote, Regeltreue und Ergebnis bewusst getrennt betrachten.
Offene Trades und noch fehlende Dokumentationsschritte sofort erkennen.
Integrierte Trade-Kalkulation
Die Kalkulation verbindet die Vorbereitung eines Trades mit dem späteren Dokumentationsprozess. Planungen lassen sich lokal speichern, erneut laden und weiterentwickeln.
Instrument, Richtung, Einstieg, Stop, Ziel, Kontraktzahl, Tickgröße, Tickwert, ATR und Kontowährung bilden die Grundlage.
Unterstützt werden Long Call, Long Put, Bull Call Spread, Bear Put Spread, Bull Put Spread und Bear Call Spread.
Bis zu vier Teilkäufe können einschließlich Menge und Multiplikator zu einem gewichteten Durchschnittspreis zusammengeführt werden.
Vorbelegte Tickdaten bleiben editierbar, weil Broker unterschiedliche Kursdarstellungen verwenden können. Options-Zwischenzeitwerte und Greeks werden ohne entsprechende Marktdaten nicht geschätzt.
So entsteht der größte Nutzen
Der Wert entsteht nicht durch einmaliges Nachtragen am Monatsende. Das Journal begleitet die tatsächliche Handelsroutine - mit wenigen klaren Schritten vor, während und nach dem Trade.
Verbindungsstatus prüfen, aktuelle Ausführungen und Gebühren einlesen und historische Berichte zunächst in der Vorschau kontrollieren.
Setup, These, Trigger, technische Einordnung, Maximalrisiko, Ziel und Ausstiegsplan vor dem Einstieg festhalten.
Mindestens einen Screenshot vor dem Einstieg speichern und damit die tatsächlich gesehene Chartstruktur bewahren.
Stop-Anpassung, Rolling, Teilverkauf oder bewusstes Nichtstun zeitnah mit Zeitpunkt und Begründung dokumentieren.
Nach dem Schließen Ausstiegsgrund, Nachbetrachtung, Qualitätsnoten und Emotionen ergänzen, solange der Ablauf präsent ist.
Dokumentationslücken, Regelverstöße und besondere Gewinner oder Verlierer ansehen - ohne vorschnelle Schlüsse aus kleinen Stichproben.
Setups, Strategien, Märkte, Zeiten, Emotionen, Equity und Drawdown im Edge-Finder vergleichen.
Strategien nicht wegen eines einzelnen Verlusts verwerfen und neue Regeln erst nach einer nachvollziehbaren Stichprobe übernehmen.
Warum ein professionelles Journal?
Trading erzeugt viele Eindrücke, doch das Gedächtnis speichert selektiv. Auffällige Gewinner bleiben präsent, schmerzhafte Verluste werden überbewertet und durchschnittliche Trades verschwimmen. Eine strukturierte Dokumentation schafft ein realistischeres Bild der eigenen Leistung.
Weil Setup, Risiko, Technik, Zeit, Markt, DTE, Emotionen und Management immer auf dieselbe Weise erfasst werden, werden Trades vergleichbar. Aus subjektiven Eindrücken entstehen Hypothesen, daraus prüfbare Auswertungen und aus wiederholt bestätigten Mustern belastbarere persönliche Regeln.
Das Journal hilft außerdem, den größten Hebel zu finden. Vielleicht funktioniert die Strategie, aber die Ausstiege sind schwach. Vielleicht sinkt die Qualität vor allem bei FOMO. Vielleicht ist nicht das Setup, sondern die Positionsgröße das Problem. Statt alles gleichzeitig zu verändern, kann der Trader gezielt an dem Bereich arbeiten, den seine Daten tatsächlich zeigen.
Für wen das Journal gedacht ist
Für einzelne Optionen und mehrbeinige Strategien mit Legs, Verfall, Break-even, Szenarien und Anpassungen.
Für klare Tick-, ATR- und Risikoplanung, Kontraktzuordnung und dokumentiertes Trade-Management.
Für Aktien, Optionen und Futures aus TWS sowie für langjährige historische Aktivitäts- und Flex-Berichte.
Einsteiger erhalten einen klaren Prozess; erfahrene Trader differenzierte Verfalls-, R-, Prozess- und Emotionsauswertungen.
Verantwortungsvolle Nutzung
Historische Trefferquoten, Profitfaktoren und Ergebnisse können sich verändern. Kleine Stichproben sind besonders anfällig für Zufall. Nachrichten, Gaps, Liquidität und außergewöhnliche Marktbedingungen können auch ein sauber dokumentiertes Setup scheitern lassen.
Die TWS-Anbindung ist ausschließlich lesend. Kursdaten können je nach Marktdatenabonnement live, verzögert oder eingeschränkt sein. Optionsszenarien ohne echte Greeks beschreiben den Wert am Verfall und nicht den exakten Zwischenzeitwert.
Jahresabonnement: 99,00 EUR pro Jahr. Bis zum Verkaufsstart am 01.10.2026 kannst du dich unverbindlich für das Trading Journal vormerken lassen.